Karneval in Köln
Karneval ist für viele Menschen, allen voran für die Bewohner der Rheinmetropole Köln, die fünfte Jahreszeit. Vom Dreikönigstag bis zum Aschermittwoch werden Feste gefeiert, finden Umzüge statt und beherrscht das närrische Treiben das Stadtbild und den Alltag der Leute. Doch selbstverständlich wird nicht monatelang am Stück gefeiert, denn auch während des Karnevals gibt es Zeiten, zu denen eher bedächtige Ruhe herrscht, genauer gesagt vom 12.November bis zum 5.Februar. Dies ergibt sich daraus, dass der November gemeinhin als Trauermonat gilt und ebenso aus seiner Rolle als besinnlicher und vorweihnachtlicher Fastenmonat.
Rhein und Ruhr im Karnevalsfieber
Auch, wenn der Karneval häufig mit Köln assoziiert wird und als eine der wichtigsten Veranstaltungen in Köln gilt, so wird auch in den anderen Städten in Nordrhein-Westfalen und in ganz Deutschland gefeiert, was das Zeug hält: Vor allem in Düsseldorf, Aachen, Mainz, Mönchengladbach, Koblenz und Bonn beherrscht das närrische Treiben die Szenerie, aber auch in südlicheren Städten wie Frankfurt, Würzburg und Stuttgart hat der Karneval – oder Fasching, wie er hier genannt wird – eine lange Tradition.
Es ist nur verständlich, dass diese bunte Treiben und die ausgelassene Stimmung auch viele Menschen aus anderen Städten anzieht, sodass sich die Karnevalmetropolen zu dieser Zeit schnell füllen. Überall gibt es deshalb Parties und Veranstaltungen, wo man tanzen kann und auf denen Büttenreden gehalten werden. Da diese sehr beliebt sind, tut man gut daran, sich für diese Veranstaltungen bereits zeitig Tickets zu organisieren; so kann man z.B. früh bei Eventim buchen und sich somit seinen Platz zwischen Jecken und Clowns sichern.
Während für manche Menschen, die im Ruhrgebiet zuhause sind, der Karneval mit der Zeit an Reiz verliert, ist er für Menschen, die ihn noch nie besucht haben, definitiv eine Reise wert: Eine ganze Stadt bzw. ein komplettes Bundesland im Ausnahmezustand und in komplett friedlicher, bierseliger Stimmung zu erleben, dazu hat man schließlich nicht alle Tage die Gelegenheit.