Kölner Nachtleben

Beim Stichwort Köln fällt den meisten Nicht-Kölnern meist sofort der Dom und der jecke Karneval ein und die ersten Augen werden verdreht. Karneval ist nicht jedermanns Sache, gar manche Kölner fliehen zur närrischen Jahreszeit aus der Stadt und vermieten ihre Zimmer an eifrige Karnevalisten aus der Republik. Wer den Trubel nicht mag, der bleibt der Stadt am Rhein zu dieser Zeit lieber fern. Wenn das jecke Treiben aber vorbei ist, dann ist Köln immer eine Reise wert – und zwar für jeden. Köln geizt nicht mit Reizen wie dem Rhein oder dem Dom. Eine Rhein Flusskreuzfahrt ist eher etwas für die gesetzteren Romantiker und Köln auf dem Weg immer ein Highlight. Der Rhein ist es auch, der Köln quasi in zwei Teile unterteil. Links- und rechtsrheinisch hat sich die Stadt ausgedehnt und dort einen ganz eigenen Charakter herausgebildet. Wie mit jeder Stadt, so entdeckt man sie erst so richtig hinter den touristischen Kulissen. Für Städtereisende hält Köln alles bereit, was eine europäische Metropole zu bieten hat – gutes Shopping, kulturelle Vielfalt und immer eine Gelegenheit für Abendessen und Kneipenbesuch. Dabei sollte man nicht scheuen, einfach mal nach einer guten Kneipe oder einem guten Club zu fragen, statt auf den Reiseführer zu hören. Es gibt nichts Besseres als gute Tipps von den Eingeborenen. Gerade aber auch Kölns Aura als heimliche Kulturhauptstadt Deutschlands zieht gerade jene an, die weniger Städtereisender als vielmehr Nachteule, Partytier und Kunstliebhaber sind. Köln Nachtleben gehört zum Besten, was Europa zu bieten hat, eine lebhafte Schwulen- und Lesbenszene setzt eigene Akzente und die Clubs der Rheinmetropole. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann will man nach einer guten Party auch nachts nicht mehr nach Hause. Ein gemütliches Bett und ein eigenes Zimmer sind da Gold wert. Am besten gleich in der Nähe des Barbarossaplatzes – dann hat man es nicht mehr so weit nach Hause.